Der Terrarienstammtisch Minden stellt sich vor |
| Seit gut 4 Jahren trifft sich regelmäßig am vierten Samstag im Monat der Terrarienstammtisch Minden. Anfänglich als zwanglose Zusammenkunft mit dem Hintergrund des Erfahrungsaustausches gedacht, kooperiert man inzwischen über Kartierungen mit dem Umweltamt im Kreis Minden Lübbecke. Dazu werden regelmäßig definierte Gebiete auf Amphibien, Reptilien und auffällige Begleitflora und -fauna untersucht und die Ergebnisse dem Kreisumweltamt zur Verfügung gestellt. |
| Hauptintention der Treffen ist aber das Interesse an der Haltung und Vermehrung einiger, in der breiten Bevölkerung größtenteils mit Ekel oder Abscheu bedachten Tiergruppen, den Amphibien und Reptilien neben Insekten, Spinnentieren und Kleinsäugern. Regelmäßig werden von den Stammtischmitgliedern Bildvorträge mit Schwerpunkt Amphibien und Reptilien über die eigenen, oder auf Reisen beobachtete Tiere gehalten. Auch wurden schon mit großem Erfolg Referenten aus größerer Entfernung eingeladen, um Vorträge zu halten. Ausflüge in zoologische Gärten, Vivarien oder Museen wurden geplant und auf Terrarienbörsen z. B. in Hamm oder Springe stellte sich der Terrarienstammtisch Minden über einen eigenen Stand vor. |
| Die Terraristik als Hobby verbreitet sich innerhalb der letzten Jahre zunehmend. In Großbritannien wurde bereits 2006 der Hund in der Haustierhaltung durch Exoten vom zweiten Platz nach der Katze in der Beliebtheitsskala verdrängt. Dadurch dass ein harter Kern aus langjährigen Terrarianern besteht, die die Entwicklung dieses "Spartenhobbys" zum Hobby für die breite Masse begleitet haben, agiert der Terrarienstammtisch Minden auch als unabhängiger Ansprechpartner bei Fragen zur Haltung dieser Tiere. Gehalten werden innerhalb des Stammtisches verschiedenste Amphibienarten, Eidechsen, Geckos, Leguane und Agamen, Nattern und kleinbleibende Riesenschlangen sowie Land- und Wasserschildkröten. Aber auch Kleinsäuger, wie Afrikanische Zwergmäuse, Vielstreifige Grasmäuse oder Akazienratten werden erfolgreich gehalten und vermehrt. Daneben gehören auch Insekten und Spinnenartige, wie Stab- oder Gespenstheuschrecken, exotische Waldschaben (natürlich nur solche, die sich nicht unkontrolliert vermehren können) oder Vogelspinnen und Skorpione zum Bestand. |
| Biologische Phänomene, wie z. B. die Vermehrung ohne Männchen (z. B. bei Schaben) oder die Haftmöglichkleiten von Geckofüßen lassen sich so am lebenden Beispiel beobachten und schärfen das Verständnis für die Umwelt. |
| Regelmäßig am vierten Samstag im Monat trifft sich der Terrarienstammtisch Minden. Interessierte sind gern eingeladen. Die genauen Termine und Themen von Vorträgen könnt ihr unter der Adresse von Michael Kroniger erfragen. |